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KAISER MAX KLETTERSTEIG

Aktualisiert: 4. März


STEIG DATEN


ALLGEMEINES

Der Kaiser Max Klettersteig ist mit dem Schwierigkeitsgrat E bewertet und zählt somit zu den schwersten in Tirol.


Der Klettersteig führt über felsiges Terrain, das hauptsächlich aus Kalkstein besteht. Die Felsstruktur ist größtenteils griffig, jedoch gibt es vereinzelt glatte Stellen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Trotzdem das der Steig gut gesichert und mit stabilen Stahlseilen ausgerüstet ist, solltest du darauf achten, deine Griffe und Tritte sorgfältig zu wählen, um optimalen Halt zu gewährleisten.



Dank dem Notausstieg vor den schweren E Stellen kannst du dich, ungefähr bei der Hälfte, entscheiden ob du dich der Herausforderung stellst oder den Ausstieg, vorbei an der Max Grotte, wählst. Trotzdem muss man bis hier hin den Schwierigkeitsgrat D beherrschen.


eine junge Frau geht durch den Wald
Zustieg Kaiser Max Klettersteig

ZUSTIEG

Geparkt haben wir am Parkplatz wo sich auch das Topo zum Klettersteig befindet.

Da sich hier auch das bekannteste Klettergebiet (Dschungelbuch) um Innsbruck befindet, kann es sein das du dir einen Parkplatz davor oder danach suchen musst.



Der Zustieg über einen gutmarkierten Steig führt nach 10 min direkt zum Einstieg.



DER KLETTERSTEIG

junge Frau im Klettersteig
C/D Stelle am Einstieg

Nach dem anziehen und überprüfen der Ausrüstung beginnt das Vergnügen. Gleich merkt man dass der Steig vielbegangen ist weil der Fels teilweise ziemlich abgeschliffen und rutschig ist. Immer wieder sind längere leichte A und B Passagen vorhanden wo man sich ausrasten kann.



D Stelle vor Notausstieg

Vor der Kreuzung zum Notausstieg befindet sich eine leicht über

hängende D-Stelle.

Danach kannst du rasten und dich entscheiden welchen Weg du einschlägst. Wenn es bis hier her schon anstrengend war solltest du den Notausstieg wählen da der schwerste Teil noch

kommt.


Notausstieg zur Grotte

Nici hatte nicht so einen guten Tag und hat sich für den Notausstieg entschieden. Vorbei an der Max Grotte und einem Klettergarten führt ein gesicherter Weg bis zur Gabelung wo Ich mich mit ihr wieder Treffe.



Jetzt geht’s ans Eingemachte! Rauf und runter bis der Steig nur noch mehr senkrecht durch den Felsen führt. Die Sonne scheint erbarmungslos auf die Martinswand. Der schweiß tropft von der Stirn. Der schwerste Teil des Steiges liegt vor mir. Beginnend mit D/E Quergängen im leichten Überhang wird es immer Steiler.


Ich ziehe mich in den zähen E Stellen, die zum Glück mit Trittbügeln ausgestattet sind, hoch immer weiter bis zu einem Plateau. Hier mache ich eine kleine Pause. Eine weiter Entscheidung steht an. Beende ich den Steig hier beim 2 Notausstieg oder klettere ich die letzten Meter über weitere E Stellen zu Ende.




Die restliche Kraft wird mobilisiert und sich über die letzten

Überhänge gezogen bis ich am Ausstieg ankomme.



ABSTIEG

Der Abstieg ist mit einem Stahlseil versichert und daher behalte ich das Klettersteig Set an. Hier klettere ich noch durch B Stellen hinunter bis ich zur Kreuzung stoße vom 1 Notausstieg, wo Nici schon auf mich wartet.


Von hier führt der Weg hinter dem Steinbruch vorbei zurück zur Straße. Der Straße folgen wir wieder Zurück zum Parkplatz.


UNSER FAZIT

Wer einen schweren Steig sucht ohne viel zustieg ist hier genau richtig. Der beste Klettersteiggeher kann an seine Grenzen gehen und seine Kraft unter Beweis stellen.


Wenn du lieber eine schöne Aussicht und tolles Klettererlebnis willst würde ich ihn nicht empfehlen. Die Aussicht auf die Inntalautobahn ist nicht gerade berauschend und der Fels ist teilweise ziemlich Abgenutzt.



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